Die Projektleitung übernahm Julia Köfler, dabei war sie vor allem für die Kommunikation mit dem Unternehmen Liebherr verantwortlich. Die organisatorischen Aufgaben, wie die Terminplanung und das Projektmanagement allgemein lagen ebenfalls in ihrem Tätigkeitsbereich. Sie war bei der Variantensammlung beteiligt und konzentrierte sich dann auf die Analyse der bestehenden Variante 3.
Leonie Dressel war Projektmitglied und kümmerte sich nach der gemeinsamen Lösungsvorschlagssuche um die Lösung 1 - die Brikettiermaschine. Sie nahm mit möglichen Herstellern und Verkäufern Kontakt auf und holte die notwendigen Daten ein. Zudem führte sie einen detaillierte Nutzwertanalyse durch, um die Varianten zu vergleichen, zu bewerten und schlussendlich die bestmögliche Lösung auszuwählen.
Auch Nina Kaufmann war als Projektmitglied an dieser Diplomarbeit beteiligt. Nach der Ideensammlung analysierte sie die Variante 2. Sie kontaktierte Hersteller von Reinigungs- und Zerkleinerungsmaschinen und sammelte entsprechende Informationen. Zudem führte sie die Investitionsrechnung durch, welche wichtige Daten für die Nutzwertanalyse und die Investitionsentscheidung liefert. Dabei konzentrierte sie sich auf die Amortisations- und Rentabilitätsrechnung.
Es sollen Systematiken entwickelt und analysiert werden, welche gegenüber der aktuellen Vorgehensweise in ökonomischer und umwelttechnischer Sicht Vorteile bieten. Auch mögliche Optimierungen des derzeitigen Systems sollen in Betracht gezogen werden. Am Ende werden die vorgeschlagenen Systeme mit der optimierten, momentanen Variante verglichen, dann wird die günstigste Variante ausgewählt und empfohlen, hierbei ist die Bedienerfreundlichkeit der Systeme ebenfalls zu beachten.
Die Firma Liebherr Nenzing hat jährlich einen Abfall an Spänen von ca. 700t. Derzeit werden die Späne von den Mitarbeitern zu einer Sammelstelle gebracht, wo sie dann von der Firma Loacker für eine Vergütung abgeholt werden. Beim Transport beanspruchen die Späne in ihrer derzeitig vorliegenden Form viel Raum und die Unreinheiten verursachen einen großen Aufwand vor der Einschmelzung.
Das geplante Ergebnis der Arbeit ist eine Entscheidungshilfe zur Auswahl eines Systems, welches den Späneentsorgungsprozess wirtschaftlich optimal auslegt. Dabei soll verdeutlicht werden, welche Vorteile das ausgewählte System mit sich bringt. Das Ergebnis soll aus wirtschaftlichen Berechnungen und Vergleichen resultieren. Mit der Nutzwertanalyse als Entscheidungshilfe, wird die momentane Variante mit Anpassungen und Optimierungen empfohlen.